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Bad Godesberger Kultur & Stadt Scene

Kultur & Stadt in Scene zu setzen und die Förderung der Bad Godesberger Stadt-Kultur ist unser thematischer Fokus. Unsere Stärke liegt in der Fähigkeit, vorhandene Ressourcen an Können und Wissen zu nutzen, zu erweitern, neue Impulse zu geben, um an mehr Präsenz von Kunst und Kultur in der Bad Godesberger City mitzuwirken. Mit Öffentlichkeitsarbeit, eigenen Kunst- und Kultur-Projekten sowie Over-Cross Projekten schaffen wir eine nachhaltige Aufmerksamkeit für die Bad Godesberger Stadt-Kultur. Wir möchten alle Stadtbewohner, Unternehmer und insbesondere auch die Stadtjugend begeistern, die Außenwirkung “Kulturort Bad Godesberg” zu etablieren, sich dafür einzusetzen. Ein Relaunch der Bad Godesberger Identität ist unser Ziel.

Bad Godesberger Kultur-Fenster

Ein Bad Godesberger Theatermann blickt zurück: Walter Ullrichs Autobiografie „Das war’s“ Als er 1958 das „Kleine Theater“ in einem Keller an der Bad Godesberger Ubierstraße gründete, war er mit 27 Jahren einer der jüngsten Intendanten in Deutschland. Als er sich 2019 verabschiedete, war er der dienstälteste. 85 Jahre lang stand er regelmäßig selbst auf der Bühne. Über 60 Jahre lang leitete er das private „Kleine Theater“, das 1970 in sein heutiges Domizil am Stadtpark umzog. 40 Jahre lang führte er zudem sehr erfolgreich die Landesbühne Rheinland-Pfalz in Neuwied. Mit ebenso viel unternehmerischem Geschick wie künstlerischem Anspruch holte er alte und neue Stars auf seine Bühnen, inszenierte viele Produktionen selbst und gewann an seinen beiden Häusern ein über Jahrzehnte lang treues und dankbares Publikum. Walter Ullrich stammte aus einer Theaterfamilie, entdeckte früh seine Liebe zur Schauspielerei und wirkte nicht nur in zahllosen Rollen auf der Bühne, sondern auch in mehr als 120 Film- und Fernsehproduktionen mit. Kurz vor seinem 90. Geburtstag hieß es – nicht zuletzt coronabedingt – für ihn: „Das war’s!“ So lautet auch der lakonische Titel seiner Autobiografie, in der er zurückblickt auf sein bewegtes (Theater-)Leben. Ullrich erzählt von dramatischen Ereignissen und merkwürdigen Zufällen, streut Anekdoten aus seinem großen Erfahrungsschatz ein, lässt wegbegleitende Personen zu Wort kommen und spart auch nicht mit Kritik an Behörden, Banausen und anderen Widersachern. Foto u. Pressebericht General Anzeiger

Trickreicher Kaugummi-Vermarkter, Reiseleiter, Fußballfan – Ullrichs Memoiren sind keine klassische Autobiografie, sondern eine chronologische Spurenlese aus Erinnerungen, zeitgeschichtlichem Alltag und Familienalbum. Selbstredend stets unter dem Blickwinkel: Die ganze Welt ist eine Bühne. Nicht „nur“ Theater, sondern ein selbstbewusstes „echtes“ Spiel mit Ernst, Lust, List und mehr oder weniger glücklichen Umständen. Stolz auf sein Lebenswerk ist er durchaus. Etwas unzufrieden allerdings mit der Stadt Bonn, die ihm deutlich weniger Anerkennung zuteilwerden ließ als das Land Rheinland-Pfalz. Walter Ullrich, mit 90 Jahren immer noch hellwach, war eine Institution weit über Bad Godesberg hinaus. Das Kleine Theater unter der Leitung des neuen Intendanten Frank Oppermann setzt mit großem Engagement und vielen neuen Ideen sein Lebenswerk fort. Elisabeth Einecke-Klövekorn

Walter Ullrich „Das war’s“ ist erschienen im Bonner Kid-Verlag. Das reich bebilderte Buch mit einem umfangreichen Personenregister (115 Seiten, Format 21,5 x 30 cm, ISBN 978-3-947759-78-1, 24,- Euro) ist ab sofort überall im Buchhandel bestellbar. Am 18. September um 17.00 Uhr wird der Autor es im Kleinen Theater, seiner langjährigen Wirkungsstätte, bei einer Lesung (inkl. neuer Anekdoten) und einem kleinen Empfang vorstellen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich (Tel.0228-362839). Bei dieser Gelegenheit ist das Buch zum Sonderpreis von 20,- Euro zu erwerben. Der Erlös kommt dem Kleinen Theater zugute.

Antworten von Klaus Weise auf neugierige Fragen zu seinem Buch “Sommerleithe”

A.Bi.Seite wann existierte das Buch bereits in Ihrem Kopf? Und wie lange dauerte die Umsetzung daran und in welcher Form? Klaus Weise Dieses Buch trage ich schon immer mit mir und in mir herum, nur eben ungeschrieben. Doch jetzt musste es heraus. Ich wollte meine spannende Kindheit nochmals erleben – aus der Perspektive einiger Jahre und in literarischer Form. A.Bi. Sommerleithe „Wortbegehung einer Kindheit“ diesen Titel gaben Sie Ihrem Buch, versehen mit einem deftigen Umschlags-Bild eines Schlachters zwischen 2 Schweinhälften. Ihr Vater? und wie entwickelt sich das Kind „Klaus Weise“ in dieser Umgebung, zu einem Kulturschaffenden, sensibilisierten Menschen? Klaus Weise  Ja, es ist mein Vater, der Metzgermeister Hans Weise. Und am Ende des Buches, also nach der Lektüre, gibt es ein Foto meiner Mutter Charlotte Weise. Sie sitzt lächelnd auf einer Wiese und ich stelle mir vor, sie sei von Pierre-Auguste Renoir gemalt. Meine Kindheit war glücklich. Klar, mit einigen ungewöhnlichen Klippen. Aufzuwachsen in einem Metzgerhaushalt in Zeiten des Kalten Krieges und der heißen Bombe, die dramatische Flucht aus der DDR, in der ich fast nichts vermisst habe, in die rauhe Welt des Westens, in der alles weggebrochen ist, was mein bisheriges Glück, meine Heimat, ausgemacht hatte, das ist so prall gefüllt von Leben und Phantasie, dass es nur zwei Alternativen für mich gab: in dieser Welt zu bleiben oder in die der Kultur aufzubrechen. Und schon ziemlich früh war das keine freie Entscheidung, sondern innere Unausweichlichkeit. A.Bi. Ihre Erfahrung als Drehbuchautor nutzend, könnte man die Geschichte „Sommerleithe“ sicher filmisch eindrucksvoll in Scene setzen, Sie haben sicher schon drangedacht? Klaus Weise Unbedingt. Das Buch ist ungeheuer bildreich, sinnlich, brutal und zärtlich, spannend – und bei alledem komisch, halt voll von dem, was einen guten Film ausmacht.

Ein improvisiertes Interview Rebecca Telöken und Kim Sterzel stellen den Blog „Theatral“ vor, sprechen über Theater und Bad Godesberg – ohne Skript und Plan. Rebecca: Liebe Kim, ich kenne dich seit der ersten Gründungsstunde unseres Theaterblogs. Wie war das noch gleich – weißt du noch, wie du von „Theatral“ erfahren hast und was unser erster Einsatz war? Woran erinnerst du dich besonders gut… Weiterlesen…..

Leute

 „Lieblinge“ sind mir grundsätzlich suspekt. Wahrscheinlich liegt das an einer elementaren Neugier und der Einsicht, dass das Leben für Langeweile viel zu kurz ist…. weiter Elisabeth Einecke-Klövekorn, Theatergemeinde Bonn

“Als Ort meiner „Reimmigration“ 1999 wählte ich Bonn-Bad Godesberg wegen seiner (relativen) Nähe zu den Niederlanden, wegen seiner Universität und kulturellen Einrichtungen sowie seiner landschaftlichen Umgebung” Prof. Dr. Kurt Tudyka Ehrenmitglied der Bad Godesberger Kultur & Stadt Scene

“Ich leite das Redaktionsteam von Theatral, da das Theater mir neue kulturelle Einblick gibt und ich immer auf der Suche nach Herausforderungen bin” mmmmmmmmmmm Rebecca Telöken, Theatral Blog

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